Glossar für
Online-Marketing
Fachbegriffe
Wer diese Thematik nicht gerade mit der Muttermilch aufgesogen hat, verliert bei den zahlreichen Online-Marketing-Fachbegriffen schnell den Überblick. In unserem Online-Marketing-Glossar haben wir für unsere Kunden und Online-Marketing-Interessierten die wichtigsten Fachbegriffe zusammengesasst.
Die wichtigsten Fachbegriffe
Die Liste mit den wichtigsten Begriffen, die Ihnen helfen könnten, eine bessere Vorstellung von Google Ads-Werbung zu bekommen.
Keyword
Das ist ein Wort (z.B. "schuhe") oder eine Wortgruppe (z.B. "schuhe kaufen"), die ein Google-Werbetreibender für eine Anzeigengruppe erstellt, um seine Anzeigen auf bestimmte Nutzer auszurichten. Man verwendet sie, um die Anzeigen gezielt zu schalten, wenn Nutzer nach bestimmten Begriffen suchen.
Mehr zum Thema "Keywords" findest du in unserem Blog.
Keywords müssen mit der Suchanfrage übereinstimmen. Dafür soll man verschiedene Keyword-Optionen benutzen
Keyword-Option
Mit Keyword-Optionen steuern Sie, welche Suchanfragen auf Google die Anzeigenauslieferung auslösen können. Es gibt in Google Ads 4 Keyword-Optionen: weirgehend passend, passende Wortgruppe, genau passend, weitgehend passend mit dem Modifizierer (+). Keyword-Optionen beeinflussen die Zahl der Suchanfragen, denn je nach der Keyword-Option wird Ihre Anzeige entweder für eine breite Zielgruppe oder für bestimmte Nutzergruppen ausgeliefert.
Suchanfrage
Das ist ein Wort oder eine Wortgruppe, die ein Nutzer bei der Suche auf Google oder im Google Suchnetzwerk eingibt. Es kann ein Wort, eine Wortgruppe, ein Satz oder eine Frage sein. Wenn die Suchanfrage Ihr Keyword enthält (beachten Sie dabei verschiedene Keyword-Optionen), wird Ihre Anzeige ausgeliefert.
Impression
Jedes Mal, wenn Ihre Anzeige auf Google oder im Google-Netzwerk geschaltet wird, zählt dies als eine Impression
Klick
Jedes Mal, wenn Ihre Anzeige angeklickt wird, zählt dies als ein Klick
CPC (cost-per-click; Kosten pro Klick)
Werbeanzeigen können entweder per Impression oder per CPC abgerechnet werden. Bei CPC-Bezahlung müssen Sie nur dann bezahlen, wenn Ihre Anzeige angeklickt wird. Sie bezahlen also dementsprechend nur pro Klick auf seine Anzeige.
CTR (%) (Click-through-rate; Klickrate)
Das ist eine Anzahl der Klicks auf die Anzeige, geteilt durch die Anzahl der Impressionen.
Also: CTR=Klicks/Impressionen*100%
Je höher ist die CTR, desto niedriger ist der CPC (Kosten pro Klick)
Max. CPC-Gebot
Das ist ein Betrag, den Sie bereit sind zu zahlen, um die Anzeigen zu veröffentlichen und Personen zu animieren die Anzeigen anzuklicken. Sie können maximale CPC-Gebote (Cost-per-Click) für Keywords einzeln aktualisieren oder mehrere Gebote gleichzeitig ändern.
Kampagne
Bevor Sie mit Google Ads Werbung schalten können, müssen Sie eine Kampagne erstellen. In Ihrem Google Ads-Konto können Sie mehrere Kampagnen hinzufügen. Je nach Ihrem Unternehmensziel können Sie den Werbekamapagnentyp auswählen. Es gibt 5 Kampagnentypen.
Suchnetzwerk-Kampagnen
Displaynetzwerk-Kampagnen
Shopping-Kampagnen
Videokampagnen
App-Kampagnen
Entscheiden Sie zuerst, welche Ziele Sie mit Ihren Anzeigen erreichen möchten.
Sie können mehrere unabhängige Kampagnen für unterschiedliche Produkte erstellen (z.B. Suchnetzwerk-Kampagne für Damejeans, Suchnetzwerk-Kampagne für Herrenjeans, Displaynetzwerk-Kampagne für Jeans, Videokampagne für Ihre Marke usw.).
Für jede Werbekampagne sollen Sie das Budget, die Spache, den Standort und Ausrichtung festlegen.
Beachten Sie, dass jede Kampagne umfasst mindestens eine Anzeigengruppe
Mehr über Werbekampagnenstruktur können Sie hier in unserem Blogbeitrag "Kampagnenstruktur" lesen.
Anzeigengruppe
Jede Kampagne besteht mindestens aus einer Anzeigengruppe. Für das Suchnetzwerk-Kampagne brauchen Sie ein Keyword und eine Anzeige in der Anzeigengruppe. Anzeigengruppen können Sie thematisch sortieren beispielsweise Anzeigengruppe jeans damen Calvin Klein, Anzeigengruppe jeans damen Calvin Groß, Anzeigengruppe jeans damen Calvin Mittelgroß usw. Wir empfehlen das SKAG-Prinzip zu nutzen. Mehr über Werbekampagnenstruktur können Sie in unserem Blogbeitrag "Kampagnenstruktur" lesen.
Auszuschließende Keywords
Mit auszuschließenden Keywords können Sie irrelevante Keywords aus Kampagnen ausschließen. Verkaufen Sie beispielsweise App-Erstellung online, dann sollen Sie die Nutzer ausschließen, die selbst ein App erstellen möchten und nicht die App erstellen lassen wollen.
Kosten
Das sind die Kosten pro Monat, die Sie ausgegeben haben. Mit Google Ads haben Sie Ihre Werbekosten stets unter Kontrolle. Mit dem Tagesbudget legen Sie fest, welchen Betrag Sie im Durchschnitt pro Tag für jede Kampagne in Ihrem Konto ausgeben möchten. Die Höhe des Budgets bestimmen Sie selbst und Sie können diesen Betrag jederzeit ändern.
Zielvorhaben
Ein Zielvorhaben ist eine abgeschlossene Kundenaktion, die zum Erfolg Ihres Unternehmens beiträgt. Solche Aktionen werden auch Conversions genannt. Dazu könnnen ein Kauf, das Senden eines Kontaktformulars auf der Webseite oder ein Anruf gehören. Für die Einrichtung der Zielvorhaben und das Tracking der Conversions, die durch Google Ads kommen, brauchen Sie ein Google Analytics-Konto, das mit dem Google Ads-Konto verbunden sein soll.
Lead
Lead ist der Nutzer, der eine Zielaktion (Conversion) auf der Webseite durchgeführt hat
Conversion
Das ist eine bestimmte Kundenaktion, die Sie als für Ihr Unternehmen wertvoll definiert haben, z. B. ein Onlinekauf oder ein Telefongespräch
Conversion-Rate (%)
Das ist eine Anzahl von Conversions pro Anzeigenklicks in Prozent. Wenn Sie in November beispielsweise 100 Klicks und 1 Conversion bekommen haben, dann soll die Conversion-Rate 0,01% sein.
CPA (cost-per-acquisition; Kosten / Conv.)
Das ist ein Betrag, den Sie für eine über Ihre Anzeige generierte Conversion bezahlen z.B. in Februar haben Sie 100 Euro für Werbung in Google Ads ausgegeben und 1 Conversion erzielt, somit ist Ihr CPA 100 Euro. Bevor Sie eine Kampagne laufen lassen, sollen Sie CPA bestimmen. Somit können wir Ihre Werbekampagnen besser ausrichten.
Durchschnittliche Anzeigenposition
Die durchschnittliche Position ist die Stelle, die eine Anzeige in den Auktionsergebnissen im Vergleich zu anderen belegt. So bedeutet die Anzeigenposition 1, dass die Anzeige an erster Stelle auf einer Seite ausgeliefert wird, über allen anderen Anzeigen. Die Anzeigenposition 2 besagt, dass die Anzeige an zweiter Stelle zu sehen ist, usw. Unserer Meinung nach soll die Anzeigenposition nicht niedriger als 4 Stelle sein, denn je höher ist die Anzeigenposition, desto größer ist die Chance, dass Ihr potenzieller Kunde Ihre Anzeige sieht.
Targeting
Das ist eine Ausrichtungsmethode, mit der Sie festlegen, wo und wem Ihre Anzeigen gezeigt werden. Dazu gehören Standort, Sprache, Zielgruppen-Interessen usw.
Remarketing bzw. Retargeting
Durch Remarketing können Sie Nutzer ansprechen, die bereits mit Ihrer Webseite interagiert haben. Beim Remarketing kann eine bestimmte Anzeige für Nutzer ausgeliefert werden, die Ihre Webseite oder eine bestimmte Seite auf Ihrer Webseite bereits besucht haben oder ein Ziel aus Google Analytics nicht erreicht haben bzw. keine Conversion erzielt. Mehr darüber kannst du in unserem Blogbeitrag zum Thema "Remarketing" lesen.
Unsere Blog-Beiträge
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