Google Tag Manager Tutorial:
Elementsichtbarkeit-Tracking anlegen

Durch Elementsichtbarkeit-Tracking können Sie herausfinden, ob die für Sie wichtigen Inhalte von den Nutzern Ihrer Webseite gesehen werden. Mithilfe des Google Tag Managers können Sie diese Inhalte auch ohne Zugriff auf den Code der Seite taggen.

Wichtige Voraussetzungen

Damit das Tracking funktioniert, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
1. Der Google Tag Manager Container wurde auf Ihrer Webseite installiert.
2. Ein Analyse-Tool (Google Analytics) ist auf der Website im Einsatz.

Wie man GTM auf die Webseite installiert und Google Analytics einrichtet, haben wir Ihnen in diesem Artikel gezeigt.
1. Rufen Sie Google Tag Manager mit Ihrem Nutzernamen auf.
2. Zuerst erstellen Sie einen neuen Tag. Dazu navigieren Sie über Tags -> Neu -> Tag-Konfiguration und wählen Sie dort das Google Analytics – Universal Analytics-Tag aus.
Wählen Sie den Tracking-Typ: Ereignis und legen Sie Kategorie und Aktion fest z.B.:

Kategorie: form
Aktion: opened

Aber hier kann man schreiben was er will, das Wichtigste ist, dass diese Parameter mit den gleichen Parametern in anderen Zielvorhaben nicht abstimmen.

    Danach können Sie den Trigger für unser Elementsichtbarkeit-Tracking erstellen.
    Hierzu klicken Sie auf Trigger-Feld -> Neu-> Trigger-Konfiguration und wählen den Trigger für Elementsichtbarkeit aus.

    In der Trigger-Konfiguration bieten sich uns folgende Möglichkeiten:
    1
    Auswahlmethode: Hier sollte die ID oder der CSS-Selektor angegeben werden, durch den das Element bestimmt werden kann. Sollte keine ID vorliegen, die einfach in das Feld eingetragen werden kann.
    2
    Element ID/CSS-Selektor: Hier den Wert des CSS-Selektor eintragen oder die Element ID. Das ist der wichtigste Teil in der ganzen Einstellung.

    Ein CSS-Selektor und Element ID kann im Chrome-Browser über Rechtsklick -> Untersuchen auf das entsprechende Element bestimmt werden. Eine weitere Erläuterung zu CSS-Selektoren gibt es hier.
    3
    Wann dieser Tag ausgelöst wird: Diese Auswahl ist optional, je nachdem welche Intention mit dem Tag verfolgt wird.

    Einmal pro Seite: Wenn das Element auf mehreren Seiten steht und auf allen ein Event auslösen soll.
    Einmal pro Element: Wenn das Element auf mehreren Seiten steht, aber nur einmal ein Event auslösen soll.
    Der letzte Punkt erklärt sich selbst: Jedesmal, wenn ein Element auf dem Bildschirm zu sehen ist.
    4
    Mindestsichtbarkeit in Prozent: Der Prozentsatz an Sichtbarkeit des Elements, der dazu führt, dass der Trigger ausgelöst wird.
    5
    Die folgenden Checkboxen ermöglichen, eine Mindestdauer festzulegen, die das Element sichtbar sein muss, bevor der Trigger ausgelöst wird.
    Mit DOM-Änderung beobachten kann auch die Sichtbarkeit dynamischer Elemente verfolgt werden.
    5
    Diesen Trigger auslösen bei: Hier kann festgelegt werden, ob der Trigger auf allen oder nur auf bestimmten Seiten aktiv sein soll.

    »
    Abschließend sollen Sie noch den vorher erstellten Trigger auswählen, dem Tag einen Namen geben und abspeichern.

    Wie immer, vor der Veröffentlichung sollte das Tag im Vorschaumodus getestet werden. Danach kann der Tag Manager Container veröffentlicht werden und das Ziel in Analytics erstellt und das wär's.

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